Die Chinesen nennen ihr Land Zhongguo, was so viel wie das „Reich der Mitte“ bedeutet. Sie betrachten sich seit Jahrtausenden als Zentrum der Welt.

Der Name China hingegen ist eine westliche Schöpfung und leitet sich wahrscheinlich vom ersten Kaiser Qin Shishuangdi ab, der das Land vor beinahe 2200 Jahren erstmals einte.

Dieser Kaiser war auch derjenige, der die über 6.000 km lange Große Mauer bauen und die Terrakottaarmee in Xian erschaffen ließ.

Heute bildet die Volksrepublik China nach Russland und Kanada das drittgrößte Land der Erde. Die maximale Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 4.200 km und von Osten nach Westen beinahe 4.500 km. Das Land hat die Größe von Europa, jedoch sind nur 10% des Landes agrarisch nutzbar.

Im Norden und Westen breiten sich die endlosen Grassteppen, die Wüsten Gobi und Taklamakan aus. Abrupt steigen das Hochland und die Gebirge Tibets auf.

Der Osten ist seit Jahrhunderten das Kulturland Chinas, wobei der Huang He, der Gelbe Fluss, als „Wiege der Zivilisation“ gilt.

China mit seinen 1,5 Milliarden Menschen bietet einerseits moderne Millionenmetropolen, wie Peking, Shanghai und Hongkong, andererseits  aber auch zahlreiche Unesco-Weltkultur- und Naturdenkmäler.

Der Weg ins Land der Mitte lohnt sich!