Südostasien

Die Bezeichnung „Südostasien“ wurde erstmals 1923 von dem österreichischen Ethnologen Robert Heine-Geldern geprägt. Es umfasst die Länder Laos, Kambodscha und Vietnam. Alle drei Staaten haben viel gemeinsam: die Kolonialmacht Frankreich verleibte sich alle drei Länder unter der Kolonie Indochina ein und beherrschte sie 60 Jahre lang. Nach Abzug der Franzosen und den Folgen des Genfer Abkommens von 1954 herrschte in den Ländern Zerrissenheit, denn dort tobten mehrere Kriege. Die drei Länder waren jahrelang isoliert. Langsam öffnete sich der Bambusvorhang und bis heute herrscht Aufbruchsstimmung.

In den Ländern am Mekong gibt es viel zu entdecken – für jedermann ist etwas dabei: Von kilometerlangen Sandstränden und boomenden Städten in Vietnam, über großartige Tempelanlagen in Kambodscha (Kunsthistoriker bezeichnen sie oft als achtes Weltwunder), bis hin zur alten laotischen Königsstadt Luang Prabang, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählt oder der geheimnisvollen Ebene der Tonkrüge im Nordosten von Laos.

Die Länder sind noch sehr waldreich und es gibt viele Rückzugsmöglichkeiten für seltene Tierarten. Aus Vietnam und Laos kommt immer wieder die Kunde, dass längst ausgestorbene Arten wieder entdeckt oder gar neue Arten entdeckt werden.

Südostasien lohnt sich!