Tourbeschreibung

Quer durch Tadschikistan

1. Tag Deutschland - Tadschikistan
 Flug von Deutschland nach Duschanbe.
Übernachtung im Flugzeug
  
2. TagDuschanbe 
 Ankunft am frühen Morgen und Transfer zum Hotel. Nachdem Sie sich ausgeruht und gefrühstückt haben unternehmen Sie einen Stadtspaziergang durch die Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt Tadschikistans. Zuerst besuchen Sie den Grünen Basar. Hier geht es geschäftig zu. Probieren Sie unbedingt ein Fladenbrot aus der "Brotmeile". Aber auch die Nüsse und Pistazien oder der Qark sind köstlich.
Weiter geht es über den Ajni-Platz mit dem Nationalmuseum Bechzod und dem größten Kaufhaus Sadbarg zum breiten, baumgesäumten Rudaki Prospekt. Sie schlendern vorbei an der Oper der Hauptstadt zum Somoni Denkmal, Wahrzeichen der Stadt. Etwas nördlich liegt der Stadtpark mit dem neuen Präsidentenpalast und dem größten Flaggenmast Zentralasiens.
Anschließend besichtigen Sie das Tadschikische Nationalmuseum der Altertümer, in dem Sie die berühmte Buddha-Statue im Nirvana bewundern können. Weiter geht es zum Botanischen Garten, den die Einwohner gern zur Entspannung in ihrer Freizeit besuchen, und zum Basar.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Duschanbe
  
3. TagDuschanbe - Kalaikhumb (370 km, 8 Std.)
 Nach dem Frühstück verölassen Sie Duschanbe und fahren Sie durch die Kulyab-Region in das Pamir-Gebirge. Hier fallen Ihnen bestimmt die traditionelle Kleidung und die Bärte der Bewohner auf, die sehr konservativ, aber auch sehr gastfreundlich sind. Nach einer langen Autofahrt erreichen Sie Kalaikhumb am Panj-Fluss.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Kalaikhumb
  
4. TagKalaikhumb - Khorog (240 km, 6 Std.)
 Die Reise geht heute entlang des Panj, der ein Nebenfluss des mächtigen Amu Darya-Flusses ist, nach Khorog. Auf der rechten Seite des Flusses können Sie in der Ferne die interessanten afghanischen Terrassendörfer sehen. Das kleine Gebirgsstädtchen Khorog ist die Hauptstadt der autonomen Region Gorno-Badakhshan und liegt 2.000 m über dem Meeresspiegel an den Hängen des brausenden Gunt-Flusses. Einige Kilometer flussabwärts verbindet sich der Gunt mit dem Panj, der dort die Grenze zu Afghanistan bildet.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Khorog
  
5. TagKhorog 
 Durchatmen! Der heutige Tag steht für die Besichtigung des Ortes zur Verfügung.
In Khorog besuchen Sie das lokale Museum und ebenfalls den Botanischen Garten, der in Fachkreisen einen guten Ruf hat, und von dem Sie einen herrlichen Blick über den Ort genießen. Lust auf einem Besuch des Mountain Societies Development Support, einem Programm der Aga Khan Stiftung aus?
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Khorog 
  
6. TagKhorog - Ishkashim (120 km, 4-5 Std.)
 Am Vormittag besuchen Sie die heißen Mineralwasserquellen von Garam Chasma. Dann fahren Sie weiter nach Ishkashim, einer kleinen Stadt am Eingang des Wakhan Korridors. Er ist ein Relikt des "Great Game" um die Vorherrschaft in Zentralasien Ende des 19. Jahrhunderts und sollte eine neutrale Zone zwischen Britisch-Indien und Russisch-Zentralasien bilden. Von der Nordseite haben Sie einen fantastischen Blick links zum Pamir- und rechts zum Hindukush-Gebirge. Einige Gipfel sind mehr als 6.000 m hoch. Wenn Sie am Samstag in Ishkashim ankommen haben Sie das Glück, den erstaunlichen tadschikisch-afghanischen Grenzmarkt zu besuchen, für den Sie kein afghanisches Visum benötigen.
Abendessen und Übernachtung in einem Gästehaus in Ishkashim
  
7. TagIshkashim - Langar (140 km, 6-7 Std.)
 Auf Ihrem Weg nach Langar besuchen Sie die alte Festung Kah-Kaha in Namadgut und das Museum des Sufi-Gelehrten Muborak-Kadami Vakhani, der auch Theologe, Poet und Reisender war und 1910 gestorben ist. Es gibt eine Inschriften und Verzierungen an seinem Haus, die von ihm stammen und eine Steinsäule mit einem Loch, mit deren Hilfe er den Sonnenkalender berechnete. In Vrang entdecken Sie eine buddhistische Stupa, dann geht es weiter zu den heißen Quellen von Bibi Fatima Zahra und anschließend zu den Ruinen der Yamchun-Festung, die einst diesen Teil der Seidenstraße überwachte.
Abendessen und Übernachtung in einem Gästehaus in Langar
  
8. TagLangar - Murgab
 Der Tag beginnt mit einem Besuch der Petroglyphen in der Umgebung von Langar. Mehr als 600 Steinschnitzereien aus prähistorischer Zeit sind hier unter freiem Himmel zu sehen. Dann geht die Reise weiter nach Khargush zur Quelle des Amu Darya-Flusses. Über den Khargush-Pass (4.344m) und den Nayza-Tash-Pass erreichen Sie schließlich Murgab.
Abendessen und Übernachtung im Gasthaus in Murgab
  
9. TagMurgab - Karakul-See (140 km, 3 Std.)
 Die Ausblicke auf Berge und Gletscher unterwegs sind heute einfach atemberaubend, denn die Straße führt Sie über den Ak-Baital-Pass, den "Pass des weißen Pferdes" (4.655m), den höchsten Pass der ehemaligen Sowjetunion, der auch als "Dach der Welt" bezeichnet wird. Der überwältigende Karakul-See, der vor Jahrmillionen entstanden ist und übersetzt "Schwarzer See" bedeutet, ist eines der Naturwunder Mittelasiens mit glasklarem Wasser und einsamen Ufern, eingerahmt von den Bergketten des Pamir. Mit etwas Glück können Sie bei einer Wanderung in die umliegende Bergwelt eines der scheuen Marko-Polo-Schafe entdecken.
Abendessen und Übernachtung im Gasthaus oder Familie am Karakul-See
  
10. TagKarakul-See - Kyzylart-Grenze (105 km, 2 Std.) - Osh
 Nach dem Frühstück werden Sie zur Grenzstation Kyzylart gefahren. Dann durchqueren Sie eine ca. 9 km lange neutrale Zone bis Sie am Ausgangspunkt der Passstraße Kirgisistan erreicht haben. Auf kirgisischem Gebiet geht es weiter nach Osh am Ostrand des Fergana-Tals. Der Ort im Nordosten des Alai-Gebirges ist der Überlieferung nach 3.000 Jahre alt und die zweitgrößte Stadt des Landes. Hier lebt ein buntes Völkergemisch aus Kirgisen, Usbeken und kleinen Minderheiten von Russen und anderen Ethnien. Der Suleiman-Berg am Rande der Stadt ist ein wichtiger Ort für muslimische Pilger und ein beliebtes Ausflugsziel. Von oben genießen Sie einen weiten Blick in die Landschaft.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Osh
  
11. TagOsh - Chudshand
 Am Morgen fahren Sie zunächst durch das Fergana-Tal bis Sie an die Grenze zur nördlichen tadschikischen Provinz Sughd gelangen. Nach der erneuten Grenzüberschreitung reisen Sie dann weiter nach Chudshand. Alexander der Große gründete hier im Mai 329 v.Chr. eine erste Siedlung, wobei es keinen eindeutigen Beweis dafür gibt, das diese im heutigen Stadtgebiet lag. Der Ort war jedoch lange ein wichtiger Handelsknotenpunkt an der Seidenstraße.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Chudshand
  
12. TagChudshand
 Auf einem Stadtrundgang lernen Sie heute die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Chudshand kennen. Sie besichtigen das Mausoleum von Sheik Muslechiddina aus dem 12.-18. Jh., das immer wieder restauriert und umgebaut wurde. Daneben sehen Sie die geräumige Moschee mit einem einzelnen Minarett. Vom sowjetischen Kriegsdenkmal geht es weiter zum Payshanba-Basar und zum Chudshand-Platz mit dem Theater.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Chudshand
  
13. TagChudshand - Istravshan - Penjikent
 Nachdem Sie Chudshand hinter sich gelassen haben legen Sie einen ersten Stopp in Istravshan ein. Die Stadt ist eine der ältesten des Landes (ca. 2.500 Jahre alt) und gehörte lange Zeit zum Persischen Reich. Sie besuchen Mug Tepa, einen Hügel oberhalb der Stadt mit dem früheren Herrschersitz, den Khazrati-Shoh-Komplex und die Sari-Mazar-Moschee. Nach einem kurzen Bummel über den Basar machen Sie sich auf den Weg nach Penjikent. Wenn noch Zeit bleibt besuchen Sie dort das sehenswerte Rudaki-Museum.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Penjikent
  
14. TagPenjikent - Duschanbe
 Am Morgen besuchen Sie die Ausgrabungen in Alt-Penjikent. Hier befinden sich die Ruinen einer Ortschaft, die im 7. und 8. Jahrhundert Hauptstadt eines sogdischen Fürstentums war. Wegen ihrer Lage an der Seidenstraße war sie von großer Bedeutung und ist heute ein wichtiger archäologischer Fundort in Tadschikistan. Das Besondere der Ausgrabungen sind die schönen, gut erhaltenen Wandmalereien, die sich in den Häusern der Oberschicht und in den Tempeln befanden und zu der Bezeichnung "Pompeji Tadschikistans" geführt haben. Während der arabischen Eroberung des Landes wurde der Ort zerstört und war nur noch kurze Zeit bewohnt. Gegen Mittag fahren Sie zurück nach Duschanbe.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Duschanbe
  
15. TagDuschanbe
 Nach dem Frühstück besichtigen Sie die ca. 35 km entfernt liegende antike Festung von Hissar. Hier können Sie Gebäude und Monumente aus verschiedenen Zeitaltern besichtigen und das Museum besuchen. Sie spazieren zur Ark-Festung, besichtigen die alte Medrese, die Sangin-Moschee und das Mausoleum von Makhdumi Azam. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Duschanbe
  
16. Tag Duschanbe - Deutschland
 Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Preise

Preise 2020

 

pro Person (ab 2 Personen) im PKW         2.219,00 EUR

pro Person (ab 4 Personen) im Minibus     1.939,00 EUR

Einzelzimmerzuschlag                                   278,00 EUR

 

im Reisepreis enthalten:

 

- 12 Übernachtungen in 2-3-4* Hotels im Doppelzimmer mit Bad/WC oder

   Dusche/WC

- 3 Übernachtungen in Gasthäusern im Doppelzimmer

- 14 x Frühstück, 14 x Abendessen 

- alle Besichtigungen inkl. Eintritte lt. Programm

- durchgehender deutsch sprechender Reiseleiter in Tadshikistan

- lokaler deutsch sprechender Reiseleiter in Osh

- 1 L Wasser täglich pro Person

- Reisepreissicherungsschein

 

Nicht im Reisepreis enthalten:

 

- Internationale Flüge und Taxes

- weitere Mahlzeiten

- Foto- und Kameragebühren

- Visagebühren für Tadshikistan

- Trinkgelder

 

Das Angebot gilt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit bei Auftragserteilung.

Informationen

Informationen zum Visum:

Sie benötigen für Tadschikistan ein Visum.

 

Sie müssen das tadschikische Formular pro Person ausfüllen und mit jeweils einem Passfoto versehen.
Sie können aber auch ein E-Visum beantragen unter
https://www.evisa.tj/index.evisa.html#/

 

Für Kirgisistan benötigen Sie nur einen gültigen Pass, der noch 6 Monate nach Ausreise gültig ist.

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne.

 

tadschikisches Formular als PDF