Tourbeschreibung

Usbekistan - komplett

1. Tag Deutschland - Taschkent
 Flug von Deutschland nach Taschkent. Nach der Ankunft am späten Abend werden Sie von Ihrem Fahrer empfangen und ins Hotel gebracht.
Übernachtung im Hotel in Taschkent
  
2. Tag Taschkent
 Nach dem Frühstück treffen Sie Ihren örtlichen Reiseleiter, der Sie mit Taschkent, dem wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt des heutigen Usbekistans bekannt macht. Die von Kangiuy Khoresm gegründete Stadt mit dem antiken Namen Sash ist bereits über 2.000 Jahre alt. Sie besichtigen die Koranschulen Kukaldash aus dem 14. Jh. und Barak Chan aus dem 16. Jh., sowie das Mausoleum Kaffal-Shashi, in dessen Inneren der im Jahre 926 verstorbene Verfechter des Islam in Taschkent ruht. In der Neustadt besuchen Sie auf dem Theaterplatz die berühmte Navoi-Oper, die im typischen Baustil der Stalinzeit errichtet wurde (außen). Im Alischer-Navoi-Park werfen Sie einen Blick in die Medrese Abdulkasim, bevor Sie sich in die Tiefen der Metro begeben, auf die die Taschkenter besonders stolz sind. Die Stationen sind prächtig gestaltet, in den Wägen ist es erfrischend kühl und es ist die beste Möglichkeit, sich in der Stadt zu bewegen. Allerdings darf man in den Stationen nicht fotografieren.
Übernachtung im Hotel in Taschkent
  
3. Tag Taschkent - Kokand - Rischtan - Fergana
 Heute geht es mit dem neuen Zug ins Ferganatal.
Start ist um 08:05 Uhr, Ankunft ist um 12:16 Uhr in Kokand, der alten Hauptstadt des Chanats. Im 19. Jh. war die Stadt ein wichtiges Handelszentrum und der religiöse Mittelpunkt des Ferganatals, sie hat aber heute ihre administrative Bedeutung verloren. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist der Palast des Chan mit seiner 70 m langen, mit überwältigendem Dekor versehenen Fassade, in dem sich ein Museum befindet. Nicht weit davon entfernt können Sie die Jome-Moschee besichtigen, bevor die Reise nach Rischtan weiter geht, einem der ältesten und bedeutendsten Keramikzentren in Zentralasien. In der bekannten Werkstatt der Familie Usmanov können Sie sich über den Herstellungsprozess der Keramiken informieren. Wie vor tausend Jahren werden die filigranen Ornamente noch per Hand gemalt. Bei einem Glas Tee können Sie ein Stück günstig erwerben. Weiterfahrt nach Fergana und Transfer zum Hotel.
Übernachtung im Hotel in Fergana
  
4. Tag Fergana - Kuva - Andishan - Margilan - Fergana
 Von Fergana fahren Sie zunächst in das 35 km entfernte Kuva, wo Sie die seltenen Ausgrabungen eines buddhistischen Tempels besichtigen. Im südöstlichen Teil des Ferganatals liegt die Stadt Andishan, die mit Zahiriddin Muhamed Babur den Begründer der Mogulkaiserdynastie und gleichzeitig eine Poeten und Wissenschaftler hervorgebracht hat. Im Babur-Museum finden Sie die literarisch bedeutsame "Baburnama", seine in lyrischen Texten verfasste und mit Miniaturen versehene Lebensgeschichte. Nach dem Besuch des interessanten Basars und einer Medrese können Sie einen wohltuenden Spaziergang durch den Babur-Park machen. Auf dem Rückweg nach Fergana kommen Sie durch eine der ältesten Städte Usbekistans, das auch heute noch als Seidenstadt bekannte Margilan. Satte Farben und originelle Muster bestimmen die hiesige Seidenweberei, deren Produktionsprozesse Sie in der Seidenfabrik "Edgorlik" beobachten können.Die Designer geben Ihnen gerne Auskunft.
Weiterfahrt und Übernachtung im Hotel in Fergana
  
5. Tag Fergana - Taschkent
 Nach dem Frühstück treten Sie die Rückreise nach Taschkent an. Ihr Weg führt Sie über den Gebirgspass Kamtschik hinab. In Taschkent angekommen, steht Ihnen der restliche Tag zur freien Verfügung, um in Eigenregie die Hauptstadt Usbekistans mit ihren breiten Boulevards und Fußgängerzonen zu erkunden.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Taschkent
  
6. Tag Taschkent - Nukus
 Mit dem Flugzeug geht es in die westlich gelegene, noch nicht sehr gut erschlossene Region Karakalpakstan, die eine autonome Republik innerhalb Usbekistans darstellt. Ihre Hauptstadt Nukus wurde 1932 gegründet und ist typisch sowjetisch mit breiten Prospekten, Wohnsilos und großen Plätzen angelegt. Das von Igor Savitzky gegründete "Karakalpakstan Art Museum" ist weltweit für seine exklusive Sammlung russischer Avantgardisten berühmt und wurde schon als "Le Louvre des steppes" bezeichnet. Neben diesem, hinter dem Museum in St. Petersburg zweiten Museum russischer Avantgarde ist auch die Gräberstadt Mizdach Chans aus dem 9. bis 11. Jh. die weite Anreise wert. Der archäologische Komplex ist ein Konglomerat aus mittelalterlichen und modernen Gräbern. Hier ist Archäologie lebendig, denn auf Schritt und Tritt kann man mittelalterliche Keramiken und Glas finden.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Nukus
  
7. Tag Nukus - Muinak - Nukus
 Von Nukus fahren Sie ca. 3 Stunden bis zur einstigen Hafenstadt Moynak. Anfang der 30er Jahre wurden unter Stalin hier noch Fischfabriken gebaut, in den 1960er Jahren zog sich der Aralsee zurück und heute sind es 80 km bis zum Wasser. Wegen der Aralseekatastrophe verlassen viele Menschen die Stadt. Zurückgeblieben sind die Schiffswracks, teilweise ausgeschlachtete Schiffsskelette, die man auf dem Schiffsfriedhof besichtigen kann, die ehemalige Konservenfabrik, von der nur noch wenig übrig ist und das sehenswerte kleine Museum in dem ethnographische Gegenstände und Gemälde vom Aralsee ausgestellt sind.
Rückfahrt und Übernachtung im Hotel in Nukus
  
8. Tag Nukus - Ayaz Kala/Toprak Kala - Chiwa
  Sie verlassen Nukus und fahren in südöstlicher Richtung zu den alten Festungen in der Wüste Kisilkum. Als erste erreichen Sie die 2.000 Jahre alte Lehmfestung Ayaz Kala, ein bemerkenswertes Zeugnis der Kuschanzeit, das exponiert auf einem Hügel thront. Von oben können Sie über die weite Wüstenlandschaft blicken. Weiter geht es zur Toprak Kala, der am besten archäologisch untersuchten Ausgrabungsstätte der Region. Eine bis zu 15 m hohe Mauer aus luftgetrockneten Ziegeln und quadratisch angelegte Wehrtürme schützten die Festung vor Angreifern aus dem Norden. Die Stadt aus dem 1.- 5. Jh. wurde überragt vom Herrscherpalast, der drei Stockwerke besaß und mit prächtigen farbigen Wandmalereien ausgeschmückt war. Viele Fundstücke befinden sich heute in der Eremitage in St. Petersburg, einige Fresken sind jedoch noch zu besichtigen. Nach einem ausführlichen Rundgang fahren Sie weiter zur Oase Choresm, in der die Stadt Chiwa liegt.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Chiwa
  
9. Tag Chiwa
  Die alte, sagenumwobene Stadt Chiwa ist mit ihrer malerischen Altstadt "Itschan Kala" sicher ein Höhepunkt Ihrer Reise. Wie ein riesiges Freiluft museum liegt das UNESCO-Weltkulturerbe vor Ihnen: Innerhalb der komplett erhaltenen Stadtmauer drängen sich ehemalige Islamschulen, Paläste, Moscheen und Karawanseraien neben alten Lehmhäusern wie vor Hunderten von Jahren. Noch immer pilgern die Menschen zu den Gräbern der hier begrabene Heiligen. Bei Ihrer ausführlichen Entdeckungstour besichtigen Sie die bedeutende Amin-Chan-Medrese, die Festung Ko'xna Ark, die frühere Residenz der Chiwaer Chane, die Ak-Moschee, das Mausoleum des Scheichs Said Allaeddin und die Karawanserai Alla-Kuli-Khan und können dabei das orientalische Flair und die exotischen Düfte der Oasenstadt in sich aufnehmen.
Abendessen in einem landestypischen Restaurant und Übernachtung im Hotel in Chiwa
  
10. Tag Chiwa - Buchara
 Entlang des südlichen Grenzflusses Amudarja, der von den Griechen Oxus genannt wurde, führt Sie Ihre heutige Reise von Chiwa ins märchenhafte Buchara. Sie durchqueren dabei die Wüste Kizilkum ("Roter Sand"), die zu bestimmten Tageszeiten tatsächlich rötlich schimmert. Sie ist keine reine Sandwüste sondern mit Pflanzen wie Tamarisken, Sandakazien und Saxaulsträuchern bewachsen, die sich den extremen Bedingungen angepasst haben. Hier fühlen sich Eidechsen, Warane und Schlangen zu Hause, und mit etwas Glück können Sie sogar wilde Kamele und Ziesel beobachten, die die Straße vor Ihnen überqueren. Lassen Sie sich von der Wüstenwelt bezaubern bis schließlich im Abendlicht, umgeben von Baumwollfeldern, Weideplätzen und Obstplantagen, die Oase Buchara wie eine Fata Morgana am Horizont erscheint.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Buchara
  
11. Tag Buchara
  Buchara, eine der sieben heiligen Städte des Islam und eine der ältesten Städte Mittelasiens, war einst ein wichtiges Finanz- und Handelszenrum an der Seidenstraße. Die Stadt, deren Geschichte bis in die Zeit Alexanders des Großen zurückreicht, wartet mit unzähligen Sehenswürdigkeiten auf. Die meisten der 140 Baudenkmäler stammen aus der Zeit der Schaibaniden. Sie prägen noch heute das Aussehen der Stadt und lassen die Vergangenheit lebendig erscheinen. Ihr Spaziergang beginnt am Lyabi-Hauz-Komplex, einem der wichtigsten Handelsplätze des alten Buchara, in dessen zentralem Wasserbecken sich die Fassaden der monumentalen Bauwerke Medrese Nadir Devon Begi, Chanaka Devon Begi und Medrese Kukeldash spiegeln. An den Rändern des Platzes befinden sich mehrere Teestuben, wo man sich erholen, Tee trinken oder Domino spielen kann, während man das Leben und Treiben beobachtet. An den wichtigsten Straßenkreuzungen befinden sich als Beispiele der Profanbauten aus dem 16. Jh. noch drei der fünf Handelsgewölbe, die Ihnen einen Einblick in das Geschäftsleben der alten Zeiten vermitteln. Eines der interessantesten Gebäude ist die kleine Moschee Magoki Attori, die mehrfach umgebaut wurde, und in der man Überreste aus dem 10. Jh. fand. Am Nachmittag bleibt noch Zeit, das 46 m hohe, wunderschöne Minarett der Kolon-Moschee zu bewundern, das zu einem der ältesten Gotteshäuser gehört und im typischen Stil der Timuriden erbaut wurde. Der Besuch der Zitadelle, des "Ark", bildet einen letzten Höhepunkt und den Abschluss der heutigen Besichtigungstour durch "Tausend und eine Nacht".
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Buchara
  
12. Tag Buchara - Schachrisabs - Samarkand
 Dem Verlauf der Seidenstraße folgend erreichen Sie am Nachmittag die Geburtsstadt Timurs, das bereits im 3. Jh. gegründete legendäre Schachrisabs. Der Hauptanziehungspunkt der "grünen Stadt" ist das "weiße Schloss", der Sommerpalast Timurs, von dem jedoch nur noch die Ruinen des beeindruckenden Eingangsportals erhalten geblieben sind. Der früher eigentlich himmelblaue Palast war mit Gold und wunderschönen Kacheln verziert und besaß einen ausgedehnten Garten. Auch die anderen, im 14. Jh. unter dem ehrgeizigen Mongolenfürsten entstandenen Bauwerke sind von monumentalen Ausmaßen. Sie besichtigen die Gok-Gumbaz-Moschee und die gegenüber liegenden Mausoleen von Schamseddin Kulal und Gumbaz Saineddin, sowie die Grabstätte von Timurs früh verstorbenem Sohn Jahongir. Nachdem Sie durch den Hof der Freitagsmoschee (Chazrati Imam) spaziert sind geht die Fahrt weiter über den Gebirgspass Tachta-Karatscha nach Samarkand.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Samarkand
  
13. Tag Samarkand
 Das 2.700 Jahre alte Samarkand, das 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, hat durch seine märchenhaften Bauten aus der Blüte der islamischen Baukunst schon immer Reisende in ihren Bann gezogen.Die Stadt liegt 725 m hoch und ist in einem geschwungenen Bogen von Gebigszügen umgeben. Viele Herrscher von Alexander dem Großen über Timur bis zu den Russen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Der Registen ("Sandplatz") ist nicht nur das bekannteste Symbol Usbekistans, sondern auch einer der unvergleichlichsten, nobelsten und schönsten offentlichen Plätze der Welt. An drei seiner vier Seiten ist er von den Medresen Ulugh Begh, Schir-Dar und Tella-Kari umgeben. Sie beginnen Ihren Rundgang mit der Ruine der Moschee Bibi Khanum, die den Namen einer der Frauen Timurs trägt. Lassen Sie sich von der Größe und Farbenpracht der einstmals schönsten Moschee des Orients überwältigen! Auf dem gegenüber liegenden Bazar schlendern Sie durch die engen Gassen mit den farbenfrohen Auslagen an Kopftüchern, Tjubeteikas (Kappen) und Turbanen und probieren vielleicht ein frisches Fladenbrot direkt aus dem Ofen. Den Abschluss der heutigen Besichtigungstour bildet das gerade restaurierte Mausoleum Gur Emir mit seiner blau schimmernden Kuppel und einer prächtigen Innenausstattung, in dessen Krypta Timur begraben liegt.
Abendessen in einem landestypischen Restaurant und Übernachtung in Samarkand
  
14. Tag Samarkand - Taschkent
 Am frühen Morgen besuchen Sie die eindrucksvolle Nekropole Schahi-Sinda, die wegen Ihrer vielfältigen Dekors auch Majolikafreiluftmuseum genannt werden könnte. Die "Straße der Mausoleen" entstand schon im 11. und 12. Jahrhundert und besteht aus mehreren großen Komplexen, deren türkisfarbene Fayencen ganz besonders in der Morgensonne leuchten. Anschließend besuchen Sie im Nordosten der Stadt die Ruinen des astronomischen Observatoriums des Ulugh Begh aus dem 15. Jh. Der Sternenatlas, der mit Hilfe eines riesigen Sextanten erstellt wurde, erreichte eine Genauigkeit, die in Europa erst später gelang. Auf dem Gelände von Afrosiyob an der Straße nach Taschkent finden Sie die Ruinen des ersten Samarkand, der legendären Hauptstadt der Sogden. Das Schmuckstück des dortigen Museums ist eine sogdische Wandmalerei aus dem 6. Jh. Weiterfahrt nach Taschkent.
Abendessen und Übernachtung in Taschkent
15. TagRückflug Taschkent - Deutschland
 Nach einem kleinen Frühstück Transfer zum Flughafen und Heimreise

Preise

Preise 2020

 

pro Person (ab 2 Personen) im PKW         2.109,00 EUR

pro Person (ab 4 Personen) im Minibus     1.892,00 EUR

Einzelzimmerzuschlag                                   292,00 EUR

 

im Reisepreis enthalten:

 

- 14 Übernachtungen in 3-4* Hotels im Doppelzimmer mit Bad/WC oder

   Dusche/WC

- 14 Frühstücke und Abendessen (teilw. im Hotel/Restaurant)

- Nationaler Flug Taschkent - Nukus (Typ Illyuchin 114)

- alle Besichtigungen inkl. Eintritte lt. Programm

- Zugfahrt in 2. Llasse mit Zug 60 von Taschkent nach Kokand

- örtliche deutsch sprechende Reiseleitung, englisch sprechende Reiseleitung in

   Nukus und Toprak Kala  

- Reisepreissicherungsschein

 

Nicht im Reisepreis enthalten:

 

- Internationale Flüge und Taxes

- weitere Mahlzeiten

- Foto- und Kameragebühren

- Visagebühren

- Trinkgelder

 

Das Angebot gilt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit bei Auftragserteilung.

Informationen

Informationen zum Visum:

 

Sie benötigen für Usbekistan kein Visum mehr.

Sie benötigen bei Einreise einen gültigen Reisepass.